Aktuelle Infos

dropdown image Interview mit Roland Altwegg zum Sanierungsstau in der Schweiz

80 Prozent der Schweizer Gebäude sind älter als 40 Jahre und in der Regel ungenügend unterhalten. Obschon viele Besitzer energieeffizient sanieren wollen, scheuen sie den zeitlichen Aufwand. Wie der Kundenberater dank der Digitalisierung zum Wegbereiter für nachhaltiges Sanieren werden könnte, erklärt Roland Altwegg, Leiter Produkte & Kooperationen von Raiffeisen Schweiz im Interview.

Gesamtes Interview hier

dropdown image eVALO: 3D-Modelle erleichtern virtuelle Sanierung

Bevor eine Gebäudesanierung in die Tat umgesetzt wird, lohnt sich ein Blick auf die Website www.eVALO.ch. Dort können Hausbesitzer ihr Gebäude in wenigen Klicks virtuell sanieren und herausfinden, mit welchen Massnahmen sie am meisten Energie und Kosten sparen. Dank Gebäudemodellen in 3D ist eVALO jetzt noch einfacher anzuwenden.


Das Online-Tool eVALO ist Hausbesitzern, Architekten, Energieberatern und Baufachleuten eine kostenlose und unkomplizierte Hilfe bei energetischen Sanierungen. In wenigen Schritten kann die Sanierung des Gebäudes simuliert werden. eVALO berechnet, wie viel Energie das Gebäude momentan verbraucht, und zeigt auf, welche Erneuerungsmassnahmen am meisten Sparpotenzial aufweisen – von der Dämmung über die Heizung bis zur Solaranlage. Ausserdem gibt das Tool Auskunft über optimale Finanzierungsmöglichkeiten des Vorhabens. Als Grundlage für das Gespräch mit Architekten, Baufachleuten oder der finanzierenden Bank erhält der Hauseigentümer die simulierten Massnahmen als Zusammenfassung im eVALO Bericht.


3D-Gebäude auf Knopfdruck

eVALO wurde mit 3D-Modellen aufgerüstet: Gibt der Nutzer die Adresse des sanierungsbedürftigen Gebäudes ein, wird das Gebäude direkt als 3D-Modell auf der Google-Karte dargestellt. Informationen zum Grundriss, zu Dachflächen und -winkeln, Fassaden und Stockwerken müssen die Nutzer nicht mehr manuell eingeben; dank der 3D-Modelle stehen sie in Sekundenschnelle für die Simulation bereit. Dahinter steckt eine bemerkenswerte IT-Infrastruktur: Speziell für diese Funktion wird eine Gebäudedatenbank von über zwei Millionen Gebäudemodellen aufgebaut.


Schnell und einfach

Je weniger manuelle Eingaben zur virtuellen Sanierung nötig sind, desto grösser der Anreiz, das Online-Tool zu nutzen – so der Gedanke zur stetigen Weiterentwicklung von eVALO. Dazu gehört auch die geplante Verbindung zu weiteren frei verfügbaren GIS-Daten.


Was ist eVALO?

Die Website www.eVALO.ch wurde 2010 mit dem Ziel erstellt, Energiesparen, Energieeffizienz und den Einsatz von regenerativen Energien bei Gebäuden zu fördern. 2014 gründeten die damaligen Partner den Verein eVALO. Die aktuellen Mitglieder sind: a2-c, Flumroc, Hoval, Raiffeisen Schweiz, VELUX Schweiz und der Verband Schweizerischer Gasindustrie. Bis Juni 2018 wurden mit eVALO bereits 10 900 Projekte geplant.


eValo neue version

Nach der Adresseingabe wird das Gebäude direkt als 3D-Modell dargestellt.


Medienkontakt:

Bild und Logo können in Druckqualität bei Herrn Martin Gross, info@a2-c.ch, verlangt werden.

dropdown image Gas wird erneuerbar

Die Schweizer Gaswirtschaft will im Wärmemarkt den Anteil der erneuerbaren Gase bis 2030 auf 30 Prozent steigern. Dadurch kann die CO2-Bilanz der verschiedenen Gasanwendungen weiter verbessert werden.


Biogas ist eine erneuerbare und weitgehend CO2-freie Energie und entsteht durch die Vergärung von organischen Abfallstoffen wie Grüngut oder Klärschlamm. Zentraler Bestandteil des Biogases ist Methan, das auch Hauptbestandteil von Erdgas ist. Biogas wird in der Schweiz immer beliebter und entsprechend steigt der Absatz.
Viele Gasversorger sind dazu übergegangen, dem Erdgas-Standardprodukt einen festen Anteil von Biogas beizumischen; in der Regel sind es 5 oder 10 Prozent. Viele Kunden erhalten also bereits heute Standardprodukte, in denen Biogas eine wichtige Rolle spielt. Verschiedene Gasversorger bieten ihren Kunden auf Wunsch höhere Biogas-Anteile an, bis 100 Prozent.

Gas wird erneuerbar

Hohe Qualitätsanforderungen

Die Schweizer Gasversorger gehören zu den Pionieren der Biogas-Einspeisung und -Vermark¬tung. Die Branche unternimmt grosse Anstrengungen, die Biogasproduktion weiter auszubauen. In der Schweiz gibt es inzwischen über 30 Anlagen, die Biogas produzieren und direkt ins Netz einspeisen. So konnte seit 2010 die Biogasproduktion verfünffacht werden. Da das Angebot im Inland begrenzt ist, wird Biogas immer mehr aus den Nachbarländern importiert.
Mit ihren Biogas-Grundsätzen stellt die Gaswirtschaft sicher, dass nur hochwertiges Biogas auf den Markt kommt und Doppelvermarktungen ausgeschlossen werden. Die Schweizer Gasversorger verkaufen also nur Biogas, das hohe Qualitätsanforderungen erfüllt; nur ökologisch und ethisch einwandfreies Biogas aus Abfällen und Reststoffen, nicht aber aus Nahrungsmitteln oder speziell angebauten Energiepflanzen.
Die Schweizer Gaswirtschaft hat sich das Ziel gesetzt, dem Erdgas mehr erneuerbares Gas beizumischen. Auf diese Weise lässt sich die CO2-Bilanz von Gasheizungen noch weiter verbessern. Und was oft vergessen geht: Durch die Einspeisung von Biogas ins Netz erreicht man einen höheren Gesamtwirkungsgrad als bei der Biogas-Verstromung. Ziel der Schweizer Gasbranche ist, bis zum Jahr 2030 den Anteil der erneuerbaren Gase im Wärmemarkt auf 30 Prozent zu steigern.


Gas aus erneuerbarem Strom

Eine vielversprechende Technologie, um in Zukunft mehr erneuerbare Gase zu produzieren, ist das Power-to-Gas-Verfahren. Damit kann überschüssig anfallender Strom aus Solar-, Wind- Wasserkraftwerken in Wasserstoff oder Methan (synthetisches Erdgas) umgewandelt werden. Wenn also mehr Strom produziert als verbraucht wird, vor allem im Sommer, kann der Überschuss durch Herstellung von Methan saisonal gespeichert werden. Damit ist es möglich, Energien aus erneuerbarer Ressourcen in grossen Mengen zwischen Gas- und Stromnetz zu transferieren, um zeitlich wie räumlich flexibel zu sein.


Weitere Informationen: www.gazenergie.ch

Gas wird erneuerbar

dropdown image Medienmitteilung: Virtuell sanieren – reale Kosten sparen

Planen Sie eine Sanierung Ihres Hauses? Auf der Website www.eVALO.ch können Sie Ihr Gebäude mit wenigen Klicks analysieren und so herausfinden, welche Sanierungsmassnahmen sich besonders lohnen, und wie Sie am besten Kosten sparen. Nicht zuletzt steigern Sie auch den Wohnkomfort massgeblich.

Gesamte Medienmitteilung hier